Diese dritte Studie habe ich als Diplomarbeit als Abschluss meines Statistik-Studiums verfasst. Verschickt wurden dafür 120 Fragebögen, von denen 61 ausgefüllt wieder zurück kamen. Es ging in dieser Studie um eine Untersuchung der Risikofaktoren für Wirbelsäulendysfunktionen. Allgemein wird angenommen, dass die Geburt einen entscheidenden Einfluss hat, allerdings gab es bis jetzt keine Untersuchung von erkrankten und gesunden Kindern, in denen die Wirbelsäulenfunktionsstörungen untersucht wurden.
Überraschenderweise hatten die Art und Länge der Geburt in der Studie keinen signifikanten Einfluss auf die Erkrankungswahrscheinlichkeit. Dieses Ergebnis war in der Studie sehr klar. Durch die relativ kleine Zahl von ausgewerteten Fragebögen könnte das Ergebnis allerdings verzerrt sein; eine Allgemeingültigkeit kann trotz der klaren statistischen Aussage nicht angenommen werden. Hierfür sind dringend weitere Studien notwendig.
*: Diese große Gewichtszunahme ist vermutlich kein Risikofaktor, sondern ein Symptom der Wirbelsäulenfunktionsstörung. Erkrankte Kinder sind unruhiger, was von Eltern oft als Hunger interpretiert wird:
"Der könnte den ganzen Tag trinken."
"Immer ist sie unzufrieden. Reicht meine Milch vielleicht nicht (mehr)?"
Den Kindern wird öfter und mehr Nahrung angeboten - und das führt dann zu einer höheren Gewichtszunahme.
Die vollständige Studie können Sie hier herunter laden: WS-Studie 3 (pdf-Datei, 3006 KB).
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